
Alles hat damit angefangen, dass ich ganz zufällig auf einen Artikel in der Zeitung gestoßen bin. Darin haben zwei österrreichische Journalisten ein Interview mit einem der wohl berühmtesten Gelehrten unserer Zeit geführt: Stephen Hawking.
Für alle, die sich jetzt das Bild nicht ganz genau angeschaut haben, und nur Bahnhof verstehen, eine kurze Zusammenfassung:
Stephen Hawking ist Inhaber des Lukasischen Lehrstuhls an der Universität von Cambridge in England, Professor für theoretische Physik, Vater dreier Kinder, der Autor des wohl berühmtesten Sachbuchs des 20. Jahrhunderts. Das sind Fakten. Nun zum Menschlichen.
Stephen Hawking ist heuer 65 Jahre alt geworden und hat mit 24 Jahren erfahren, dasss er an ALS leidet. Seit 37 Jahren sitzt er im Rollstuhl und kann seit 22 Jahren nicht mehr sprechen.
Was macht ihn also so besonders und einzigartig?
Es ist sein Lebensmut, dass er nie seinen Glauben an sich selbst verloren hat, obwohl er viel durchmachen musste. Es ist sein breites Lächeln, das ihn so weltberühmt gemacht hat und es liegt daran, dass er ein Genie ist.
Man weiß also, dass dieser Mann einfach überdrüber-intelligent ist. Und das macht ihn so überdrüber Besonders. Für jeden von uns ist also eine ganz bestimmte Person in seinem Leben etwas überdrüber-Besonderes.
Ist Stephen Hawking jetzt also überdrüber-besonders aufgrund seiner Behinderung?
Es gibt ja auch noch andere berühmte Physiker. Die sind ja auch etwas Besonderes. Und dann gibts die Legenden. Die Kings and Queens.
So wie Elvis.
Dann gibt es noch die Besonderen. Nicht die überdrüber-Besonderen. Die waren schon dran.
Stars, Sternchen, Promis. Glitzerwelt. Sind reich, schön, immer perfekt.
Aber drüber kann sich ja jeder seine eigene Meinung bilden.
TRÄUME WEITER, LIEBES KIND...
Und wenn ich so an all das denke, schießt mir eine Frage durch den Kopf.
Bin ich denn überdrüber-besonders?
Bin ich überhaupt besonders?
Eigentlich ist jeder von uns etwas Besonderes.
Jeder auf seine Weise.
Wird das Besondere nicht im Alltag oft vergessen?
Und nur weil ich vielleicht kein Physikgenie oder kein King of Rock'n'Roll bin, weil ich manchmal genau das Gegenteil vom Hawking beweise, indem ich manchmal alles hinschmeißen und am Liebsten die weiße Fahne hissen würde, warum könnten wir nicht einfach alle gleich besonders sein?
Wir dürfen, nein wir müssen uns voneinander unterscheiden. Wäre ja fad. Und ja, man darf ein Idol haben.
Aber so?
Was bin ich denn dann eigentlich noch als kleine Tirolerin gegen so eine Hollywood-Tussi wert? Nein, hier geht es nicht ums Messen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten. Man wird schnell vergessen.
Aber Schwestern, ich sage euch:
Ich werde nicht so eine sein, die sich Paris Hilton als Vorbild nimmt. Ich werde so eine sein, die das Besondere in den kleinen Dingen des Lebens versucht zu finden, und ich werde eine sein, die sich ihre Familie und ihre Professoren als Vorbild nehmen kann.
Und natürlich den Hawking. Howie, lieber Prof! :)
Was brauch ich da denn noch?
LANGSAM GEH ICH WIEDER ZURÜCK....
Und Take That singt:
"Cause I don't know you and you don't know me, It's the same..."
Und:
Bin was ganz Besonderes. Auch, wenn jemand vielleicht anderer Meinung ist. Ach ja, und du bist auch was Besonderes.
You're a falling star!
JA!!!
Die Feen sagen nur:
Worin besteht das Wesen der Schönheit?
Was macht die Rose so prächtig, den Sonnenuntergang so atemberaubend, ein neugeborenes Bayb so wunderbar?
Es ist ihre Kostbarkeit, ihre scheinbare Verletzlichkeit, unser Wissen darum, dass wir diese Momente, diese Eigenschaften nicht festhalten können. Die Vergänglichkeit liegt dem zugrunde, was wir Schönheit nennen.
(Christina, wenn du das liest, hab noch ein bisserl Geduld, bis ich soweit bin wegen den Feen, va bene?) :)